16. Türchen

Ah Weihnachten! Das Fest der Liebe steht vor der Tür. Und damit eure Liebsten ihre Liebe materiell erwidert sehen, gilt es jetzt kreativ zu werden. Die Geschenke bis jetzt aufgeschoben? Macht nichts, wir zeigen euch, wie ihr euren Kopf am Heiligen Abend aus der Schlinge zieht.

  1. Geld oder Gutscheine

Mitunter etwas verpönte Gaben. Ihr solltet eurem Geschenk mit einer Grußkarte Ausdruck verleihen, am besten mit einer besonders tief- und stumpfsinnigen, aber festlichen Botschaft. Je schmalziger, desto besser. In besonders hartnäckigen Fällen verhilft etwas Bastelei mit Geschenkschnur, Papier und Stiften dem Kuvert zu einem netten Äußerem. Darüber hinaus bieten solche Geschenke einen Vorteil: Man kann sie für alles ausgeben. Ihr überlasst also eurem Empfänger die Qual der Wahl.

2. Talismane, Edel- und Schmucksteine aller Art

Auf jedem Weihnachtsmarkt und in jedem Einkaufszentrum gibt es einen Laden mit dubiosen Steinen, Statuen und Figuren. Egal ob spottbillig oder unverschämt teuer: Vage die Kostspieligkeit der „Antiquität“ zu erwähnen steigert zwar nicht den Wert des Gerölls, sagt dem anderen aber eindeutig, dass ihr um ihrer willen bereit seid, viel zu tief in die Tasche zu greifen. Vergesst aber nicht den Stein, nicht lose in Geschenkpapier zu wickeln, sondern ihn mit reichlich Füllmaterial in einer Schachtel zu verpacken, abgerundet mit einem Zettel mit dem obskuren Namen des „Artefakts“.

3. Ein Buch

Es klingt platt, aber Bücher sind tatsächlich ein sehr einfaches Geschenk. Im Idealfall wisst ihr etwas über die Interessen des zu Beschenkenden und könnt darauf basierend ein Buch aus einem entsprechenden Genre wählen. Sollte die Mimik des Empfängers beim Aufreißen des Geschenkpapiers anderes verheißen, so quittiert das Resultat einfach mit: „Da hab ich gleich an dich gedacht.“ Immerhin habt ihr euch bemüht.

4. Spielereien, Krims-krams, etc.

Läden oder Kassenregale mit allerhand Krims-krams sind ebenfalls eine Goldgrube. Gimicks und Gadgets können ein Geschenk abrunden oder einer Karte mehr Substanz verleihen. Außerdem dürfte hier der Spieltrieb über die Vernunft siegen.

5. Selbstgemaltes oder –gebasteltes

Bei ganz knappem Zeitplan genügt auch ein eigenes Kunstwerk. Idealerweise wählt man ein weihnachtliches Motiv. Das Talent ist hier zweitrangig zur „Hab ich nur für dich gemacht“-Botschaft, die beim Überreichen übermittelt werden sollte. Sollte der/die Andere dennoch abfällig auf das Geschenk blicken, könnt ihr euch eures Talentes wegen beleidigt fühlen.

Das sollte genug Inspiration sein, um die heiligen Zeiten durchzustehen. Und vergesst nie: Das wichtigste an Weihnachten sind nicht die Geschenke, die ihr anderen macht. Das ist viel zu oberflächlich. Wir alle wissen ja: Das wichtigste an Weihnachten sind die Geschenke, die andere euch machen. 😉

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