4. Türchen

Die Weihnachtszeit hat offiziell begonnen und was kann man da Besseres machen, als Plätzchen zu backen? Richtig. Nichts. Deshalb haben wir genau das getan und ihr habt jetzt das Vergnügen, darüber zu lesen. Frohe Vorweihnachtszeit! 

Insgesamt haben wir drei verschiedene Arten an Plätzchen gebacken: Buttermilchplätzchen, Brownie-Cookies und Husaren Krapferln.

Die Rezepte, die wir dazu verwendet haben, findet ihr am Schluss des Artikels. Angefangen haben wir mit den Brownie Keksen – ein mit Bedacht gewähltes Rezept, so hat man am Ende gar nicht bemerkt, wie verbrannt sie eigentlich waren.

 

Als der Teig fertig war, haben wir Formen daraus ausgestochen, in den Ofen gestellt – und prompt vergessen.  

Als wir es dann doch bemerkt haben, waren sie gerade noch genießbar. Nichts, was man mit 2 Stunden Verzieren nicht mehr rausholen könnte… 

Das Endergebnis sah überraschend genießbar aus, wenn auch ein wenig zu dunkel.

Weiter ging’s dann mit den Buttermilchplätzchen. Nachdem der Teig fertig und alles ausgestochen und befüllt war, ging es wieder an das eigentliche Backen.

Um unseren vorherigen Fehler zu vermeiden (aus Fehlern sollte man schließlich lernen), haben wir diese extra etwas kürzer gebacken. Niemand wird je erfahren, ob die weiche Konsistenz innerhalb der Plätzchen von der Marmelade kommt oder unseren Backfähigkeiten. 

Nachdem wir sie noch mit geschmolzener Schokolade verziert hatten, sah auch diese Sorte essbar aus.  

Da es eh schon Abend war – und wir durch unsere ganze harte Arbeit beim Probieren ja auch wirklich eine Pause verdient hatten, entschlossen wir uns dazu, mit dem Rest am nächsten Tag weiterzumachen und uns lieber einen Weihnachtsfilm anzuschauen. 

Nach einer Nacht Schlaf hatten wir gehofft, dass unsere Backkünste eine überraschende Wendung hingelegt hatten und wir nun bei “Das große Backen” gewinnen könnten, aber naja. Immerhin ist unsere letzte Sorte nicht verbrannt, nur der Teig war etwas trocken.

Irgendwie hat es dann doch noch so halb funktioniert und die Plätzchen sind nur ein wenig zerbrochen beim Backen… 

Auch das haben wir mit Verzierungen – Johannisbeermarmelade und Puderzucker – ganz gut vertuschen können und das Endprodukt sah gar nicht mal so schlecht aus.

Was lernen wir daraus? Mit Verzierungen kann man Plätzchen immer retten, außer natürlich man noch nicht mal das…

In dem Sinne, macht euch ans Backen – wenn wir das so halb hinkriegen, könnt ihr das sicherlich auch! 

Hier noch die Rezepte:  

Brownie Roll-out Cookies: 

Für ca. 25 – 30 Cookies 

  • 300 g Mehl 
  • 65 g Kakaopulver 
  • ½ TL Backpulver 
  • 225 g Butter 
  • 300 g Zucker 
  • ½ TL Salz 
  • 2 große Eier 
  • 1 TL Vanille (Paste oder Schote) 

In einer mittelgroßen Schüssel Mehl, Kakao und Backpulver zusammenrühren. 

Butter, Zucker und Salz cremig rühren, langsam die Eier und Vanille darunter mischen bis alles vermixt ist, im Anschluss die Trockenzutaten (vorher gerührt) hinzufügen und weiter mixen, bis ein Teig entsteht. Diesen dann für 30 Minuten kaltstellen, danach den Ofen auf 175° vorheizen und den Teig auf einer mit Mehl bepuderten Oberfläche ausrollen (ca. 4 mm dick) und Förmchen ausstechen.  Ungefähr 10 Minuten backen, abkühlen lassen und dekorieren. 

Buttermilchplätzchen: 

Für ca. 2-3 Bleche 

  • 500 g Mehl 
  • 500 g Butter 
  • 3-5 EL Buttermilch 

Zutaten verkneten und den Teig kaltstellen. Den Ofen auf 150° Heißluft vorheizen. Danach ausrollen und mit einer runden Form (ca. 6 cm Durchmesser) Kreise aus dem ausgerollten Teig (3-4 mm dick) ausstechen. Mit einer Marmelade einen kleinen Klecks in die Mitte des Kreises setzen. Die Plätzchen zusammenklappen und die Ränder fest zusammendrücken. Auf angefeuchtetem Backpapier ca. 15 Minuten backen, danach vorsichtig lösen und abkühlen lassen. Mit Puderzuckerglasur und geschmolzener Schokolade nach Wunsch verzieren. 

Husaren Krapferl: 

Für ca. 1-2 Bleche 

  • 200 g Butter 
  • 100 g Zucker 
  • 2 Eigelbe 
  • 1 Vanilleschote 
  • 1 Prise Salz 
  • 300 g Mehl 
  • 80 g geriebene Haselnüsse 
  • Für die Dekoration: ca. ½ Tasse Puderzucker, 150 g Johannisbeermarmelade 

Die Butter mit dem Zucker, den Eigelben, der Vanille und dem Salz auf einem Backbrett verkneten. Das Mehl und die Haselnüsse darüberstreuen und alles zu einem Mürbeteig verarbeiten. Den Teig für ca. 2 h kaltstellen. Den Backofen auf 200° vorheizen. Aus dem Teig eine lange Rolle formen, davon gleichmäßige Scheiben abschneiden und diese zu Kugeln formen. In die Mitte eine Einkerbung drücken und für __ Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen und Marmelade in die Einkerbung füllen. Danach noch eine dünne Schicht Puderzucker darüberstreuen. 

Guten Appetit! 

Ps.: Falls ihr euch fragt, warum der Teig Augen hat, das passiert wenn Backzutaten zu lange unfähigen Personen ausgesetzt sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.